zerstörtes, grob zerstückeltes und beschissenes LebenDu denkst ich kann es nicht sehen, ich haette keine Ahnung... Doch blind bin ich nicht und ich sehe was oder wer du bist.
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Ich bin unsterblich! Ich werde niemals sterben! Wer mich stuerzen will, muss folglich noch unsterblicher sein als ich!

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 Nur ein Leben

 

Wenn mein Herz deines berührt, sprechen sie verschiedene Sprachen. Keines versteht die Worte, auch wenn es den Anschein hat. Der Verstand, nur er vermag sein Urteil darüber zu geben... doch er wird geschlagen vom lauten und schnellen Takt der zwei Herzen. Lautlos geht sein Veto im Lärm der Schläge unter, niemand kann und will ihn mehr hören.

Wenn mein Leben ein anderes trifft, stellt nur meines sich auf das Gegenüber ein. Ein Opfer, nur ein Teil von mir wird in deines übergehen, der Rest wird aufgehoben für das "Leben" danach. 

Die Liebe verschenkt mein Geist in rauhen Mengen, viel, zu viel hat er davon und möchte sie loswerden. Sie ist empfindlich, zerbrechlich und doch so schön. Verschenkt sie meist mit blinden Augen und wartet vergebens auf ein "Danke". 

Den Schmerz wird der Geist niemals verschenken können. Er wird ihn sich teilen müssen mit dem Herzen und dem Leben. Die Worte des Verstandes klingen nun durchdringlich und klar. "Die Liebe ist zerbrechlich, das Leben empfindlich." Nun wird das Leben nicht mehr so sein wie die Liebe es wollte. Der Geist verschenkte zuviel und wurde beraubt. 

Das Herz liegt zerstört am Boden, die blinden Augen konnten es nicht sehen und der Verstand war nicht zu hören. Jetzt ist es zu spät und das Ende in Sicht. Es ist schon das Ende, doch der Geist möchte es nicht. "Zu spät, zu spät... Warum hörst du mich nicht?!?". 

Mein Leben ist nun doch viel schwerer, auch wenn ein grosser Teil fehlt. Das Gewicht des Schmerzes lastet auf dem Geist und lässt ihn keine Liebe mehr schenken. Er kann es einfach nicht. 

Das bischen Leben war klein, daß Opfer umso grösser. Ein Rest verbleibt in meinem Besitz um irgendwann wieder ein Opfer davon zu nehmen um es einem neuen Herzen zu geben. 

Der Verstand wird es mir sagen, doch hören werd ich ihn nicht. Mein Herz wird wieder schlagen, zu laut für sein Gericht.

"Zu spät, zu spät... Warum hörst du mich nicht?!?"

 

 

 

 

Unwissenheit schüzt vor Kummer nicht. 

 Die Nacht wird zu meinem Freund. Sie bedeckt mich, umarmt und berührt mich, sie schüzt mich. Fühle mich wohl und geborgen, kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich denke an dich und wie schön es war. Die Sterne waren unsere Unterhaltung, waren unser Sinn. Sie leuchteten nur für uns. Leuchten sie noch für dich? Denkst du auch noch an mich wenn du sie siehst? Wer vermag, ausser dir, dieses Schauspiel mit mir zu teilen und die Schönheit zu erkennen. Ich werde weiter schauen, ich werde sie weiter betrachten, in der Hoffnung ein Stern überbringt mir eine Nachricht von dir. Wie geht es dir?

Ich habe diesen Krieg nicht gewollt und wünschte mir so sehr, ich könnte es ungeschehen machen. Mir bleiben jetzt nur Erinnerungen die mich schmerzlich an vergangene Zeiten, schöne Zeiten erinnern. Was hat dein Herz nur so kalt werden lassen? 

Es wird wohl noch sehr viel Zeit verstreichen bis ich dich vergessen kann. Jede Nacht ist ein Denkzettel für mich. 

 

 

Nur wieder ein Moment,

eine Aufnahme der Gegenwart, wo ich mir irgendwann sagen werde, wie traurig es doch war. Gerade hab ich mir wieder eine Zigarette angezündet, schon fast wieder eine ganze Packung leer, und der Tag ist nichtmal ansatzweise zuende. Ich schaue aus dem Fenster, die tief dunklen Wolken verheissen ein nahendes Unwetter. Eigentlich egal... ich habs hier trocken und doch fühl ich mich nicht wohl. Ich kaue wieder nervös an meinen Fingern, diese innere Unruhe hab ich seit meiner Kindheit und die Ursache, ist mir völlig unbekannt... wen kümmert es auch. Meine Ex nervt mich im ICQ, ich soll irgendwelche links anklicken, nur damit sie darauf freien Zugriff hat.. So ein Schwachsinn, aber okay, wenn es sie glücklich macht. Diese Frau interessiert mich nicht mehr wirklich, zu lange sind wir auseinander. Ich hätte mich ja so sehr geändert, ich wäre so ruhig geworden, sagte sie mir vor ein paar Monaten. Sieben Jahre, alle sieben Jahre soll sich der Mensch ändern, sagt man ja immer. Keine Ahnung, kommt bei mir jedenfalls nicht hin. Es hätte sich mir 28 etwas ändern müssen, hat es aber nicht. Und du Mädchen? Hast du dich geändert? Oh nein... Du bist immernoch so naiv. Als Jugendliche haben wir unter uns Männern immer gesagt,"Dumm fickt gut". Da war wirklich was dran. Und ja, wir trieben es ÜBERALL und heftig, wo und wie wir gerade Lust hatten. Leider war ich auch dumm, ich war zu dumm und habe geglaubt, daß ich der einzige wäre, für den du deine Beine breit gemacht hast. Es war ein Irrtum, doch habe ich daraus gelernt. Ganz helle bist du ja heute noch nicht, oder vielleicht doch? Zwei Kinder hast du heute, beide von einem anderen Mann. Mitlerweile hast du wieder einen neuen Freund... Wann da wohl der Nachwuchs ansteht??? So kann man sich natürlich auch aushalten lassen, gar keine Frage...  

Nein, du verstehst mich immernoch nicht, nach all den Jahren... 

Draussen bewegen sich immernoch die Äste im Wind, aber heller ist es geworden, wohl doch kein Unwetter. Still ist es hier...und kalt. Trotz einer Wolldecke ist mir kalt. Ich mag solche Tage nicht, es sind Tage, an den mein Kopf nicht ruhig sein kann, immerzu irgendwelche Gedanken. Völlig lustlos, bewegungslos, ich habe keine Lust mich zu zwingen, will meinen riesigen Schweinehund nicht überwinden... ich lass es einfach. Ich werd einen Tee mit ihm trinken..




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